Information und Beratung

Die wichtigste Anlaufstelle für Beratung und Information sind die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen in den Kantonen. Die zentrale Internetauftritt ist unter www.berufsberatung.ch abrufbar. Es finden sich dort unter anderem:

Für die Beratung bei Lehrabbrüchen oder Lehrvertragsauflösungen aufgrund der Pandemie – beispielsweise bei Firmenkonkursen – sind in vielen Kantonen die Berufsbildungsämter zuständig. Entweder mit der Lehraufsicht und ihren Berufsinspektorinnen und Berufsinspektoren oder speziellen Stellen.


Coaching und Mentoring

Mehrere Kantone bieten Coaching und/oder Mentoring für Lehrstellensuchende an. Der Umfang und die Organisationsformen variieren jedoch stark.

Das «Case Management Berufsbildung» dagegen ist ein strukturiertes Verfahren, um Massnahmen für Jugendliche sicherzustellen, deren Einstieg in die Berufswelt stark gefährdet ist. Es koordiniert die an diesem Prozess Beteiligten sowohl über institutionelle und berufliche Grenzen, als auch über die Dauer der Berufswahl und der Grundbildung hinweg.

Beispiele

Kontakte

Go-Apprentissage: Jean-Pierre Cattin, directeur du service de l'orientation scolaire et professionnelle , OFPC, Genève. jean-pierre.cattin@etat.ge.ch

CAP Formations: Sophie Chezeau, responsable CAP Formations OFPC Genève. sophie.chezeau@etat.ge.ch


Lehrstellennachweis LENA

Im Lehrstellennachweis LENA finden Schülerinnen und Schüler alle ausgeschriebenen Lehrstellen. LENA ist eine gemeinsame Dienstleistung von Lehrbetrieben, Berufsbildung und Berufsberatung in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Gewerbeverband. Für Schnupperlehren existieren in einigen Kantonen eigene Verzeichnisse.

Da die Ausschreibung von Lehrstellen in LENA nicht verpflichtend ist, sind mehr Lehrstellen offen, als in LENA verzeichnet. Um Lehrstellen in LENA zu publizieren, müssen die Betriebe ein entsprechendes Formular ausfüllen. Lehrbetriebe können ihre Lehrstellen kostenlos ausschreiben.

Beispiele:

Beispiel Kanton Zürich:
LENA

Schnupperlehren im Kanton Zürich:
https://berufswahl.zh.ch/schnuppern-lehrstellen oder www.schnuppy.ch


Aktive Begleitung der Jugendlichen ohne Anschlusslösung

Um zu verhindern, dass Jugendliche auf sich alleine gestellt sind, sehen einzelne Kantone eine aktive Nachverfolgung und Begleitung vor. Zielgruppen können sein:

  • Schülerinnen und Schüler der dritten Sekundarklassen ohne Anschlusslösung
  • Lernende, deren Lehrvertrag in Folge eines Konkurses aufgelöst wurde
  • Personen, die sich derzeit in einer Zwischenlösung befinden

Beispiele

Im Kanton Zürich betreibt das Volksschulamt eine Schul- und Berufswahlerhebungs-Plattform, auf der Lehrpersonen per Stichtag 30.6. alle Anschlusslösungen der Schülerinnen und Schüler erfassen. Zugang haben Lehrpersonen und Berufsberaterinnen und Berufsberater.