Teilprojekt « Massnahmen » 

Der normale Ablauf der Berufswahl und Rekrutierungsverfahren – wie Schnupperlehren und Vorstellungsgespräche – ist aktuell beeinträchtigt. Die Verbundpartnerschaft der Berufsbildung tritt diesen Problemen nun jedoch gemeinsam entgegen. Wie sich das neue Coronavirus allerdings konkret auf die Lehrstellensituation und den Berufseinsteigermarkt auswirken wird, ist noch nicht absehbar und vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig.

Die Schweiz hat Erfahrung im Umgang mit ähnlichen Krisen. Es existieren daher erprobte Instrumente zu ihrer Bewältigung, die nun reaktiviert und weiterentwickelt werden sollen. Entsprechende Rechtsgrundlagen sind vorhanden (BBG Art. 13), Projektfördermittel können zur Verfügung gestellt werden und die Rollenverteilung in der Verbundpartnerschaft sind klar geregelt.

Folgende Grundprinzipien sollen bei der Suche nach Lösungen beachtet werden:

  • Unnötige Schlaufen für Lernende sollen vermieden werden. Das heisst, die Direktintegration in die Berufslehre ist wenn immer möglich einer Zwischenlösung oder einem Brückenangebot vorzuziehen.
  • Soweit möglich sollen weiterhin duale Berufslehren angeboten und nicht auf schulisch organisierte Angebote umgestellt werden.
  • Möglichst bestehende Strukturen weiterentwickeln statt Neues schaffen.

Diese Übersicht soll Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt einen Überblick über existierende Massnahmen bieten und gleichzeitig aber auch aufzeigen, in welchen Bereichen diese bei Bedarf intensiviert oder neu geschaffen werden können.

Die aufgeführten Praxisbeispiele erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zeigen mögliche Formen der Umsetzung. Haben Sie weitere Beispiele? Dann melden Sie diese doch an berufsbildung@sbfi.admin.ch. Dieses Seite wird regelmässig ergänzt.

Verschiedene Kantone haben mit Unterstützung des Förderschwerpunktes ganze Massnahmenpakete umgesetzt, diese werden auf den weiteren Seiten nicht einzeln erwähnt.

Beispiele: